Montag, 20. August 2012

Ein Typhoon jagt den anderen…

Sommerpause – Ja. auch. Aber die Taifune hier in Südchina sind eine ganz neue Erfahrung, und man bekommt so einen andren Bezug zum Sommer. Für mich sind die Sommermonate (in Deutschland) seit jeher nicht meine Favoriten gewesen, da ich eher zu den “Eisheiligen” gehöre Prinzessin. Mein Mann Markus mochte es lieber heiß als kalt Frierend. Seine “neue” Sommererfahrung geht aber nun gewaltig an die Substanz, dass er mittlerweile zu meinem Glauben konvertiert ist Engel.

Soeben kam die Nachricht rein, dass morgen gegen 20:00 Taifun Nr. 13 Kai-tak die übliche Route vom chinesischen Meer in Richtung Hong Kong einschlagen wird. Die Alarmstufe rot, gelb oder blau habe ich nicht herausbekommen. Somit sucht uns hier diesen Sommer schon den 13ten Typhoon auf. So richtig mitbekommen, wenn ich nachdenke-, haben wir bisher 3-4  als solche erkennbar. Manchmal wird Shenzhen nämlich nicht tangiert und liegt nicht auf der Route. Statt der entwurzelten Bäume oder Böen, Blech- und Straßenschäden, haben wir dann einen Tag, wo es im einen Moment regnet, dunkel wird und in der halben Stunde drauf wieder Sonnenschein, …dann schüttet es wieder, …dann wieder Sonnenschein. Oder andere Variante:… super knallheiß und feucht über 2 Tage. In der Nacht bleibt es knapp unter 30 Grad – also, 29 Grad – nicht wie die im Sommer übliche “Abkühlung” in der Nacht manchmal bis runter auf 26 Grad. Die wöchentlichen Taifun-Zeitungsmeldungen im Sommer sind so normal, wie bei uns in Deutschland eine Verkehrsmeldung auf der Strecke A8 Stuttgart Richtung München.

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Ja, das sommerliche Klima ist im südlichen China nicht so angenehm. Da träumt man dann schon öfter mal z.B. von Norwegen (- aber da ist sicher wieder was anderes, Mückenplage oder so…)Die tapferen Luohu-Ladies lassen sich aber vom allem nicht abhalten, jeden Freitag auf die Jagd zu gehen, um immer wieder neue - und für europäische Mägen verträgliche – Nahrungsgründe aufzuspüren.

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Außerdem entdecke ich zusammen mit Markus am Wochenende immer wieder mal einen Hotspot in Shenzhen, der uns dann die folgende Woche noch begeisternd davon schwärmen lässt, was es doch für tolle Sehenswürdigkeiten in Shenzhen gibt.

So waren wir kürzlich, obwohl man sich in den heißen Sommermonaten lieber drinnen aufhält und AC ausnutzt – früh morgens auf einer Besichtigungstour Richtung Dameisha, OCT East, um den “goldenen Buddha” zu finden. Wo er genau sein sollte, konnte ich leider nicht erklären, da ich nur Fotos gesehen hatte. Für Markus keine Herausforderung. Kurzum standen wir schon davor und konnten die schöne Aussicht, den Tempel und den Buddha bewundern.

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Markus iPhone 058Soweit mal zu den Abenteuern von Markus und Andrea im Sommermonat August aus Shenzhen. Im Juni/Juli war ich einen großen Teil in Deutschland, wo wir unter anderem auch ein paar Urlaubstage im Bayrischen Wald verbracht haben. Dort hatte ich keine Kamera dabei….Vor Lachen auf dem Boden wälzen