Donnerstag, 24. November 2011

Hahn und Ziege in Macao

Macao, das chinesische Las Vegas mit historischer Altstadt.

Hier ein paar Eindrücke von unserem Ausflug anlässlich Markus’ Geburtstag nach Macao. Uns beiden hat es super gefallen. Leider hat das Wetter nicht ganz mitgespielt und wir müssen nochmal hin, um das restliche –von Markus geplante- Reiseprogramm zu absolvieren. Da freuen wir uns schon drauf…Party-Smiley

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Diesmal waren wir im Venetian Hotel einquartiert. Neben des Riesen-Spielcasinos im Ground Floor hat das Hotel 3000 Zimmer, 320 Shops und einen Canale Grande im 5ten Stockwerk.

Der Geburtstag startet mit einem Frühstück, das wir Margaretes Café de Nada (Insider Tipp aus Reiseführer) einnehmen.

Aufstehen und per Taxi in die Altstadt können wir sogleich die leckeren Eiertörtchen (Spezialität “des Hauses”) genießen. Außerdem lernen wir beim Nachschub holen gleich Margarte persönlich kennen, die uns herzlich begrüßt und sich über den Besuch aus Deutschland freut.

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Gestärkt geht es weiter mit dem Rundgang durch die historische Altstadt. Gerne würde ich unseren Rundgang und die Gebäude beschreiben, aber Markus hat im Reiseführer keine Kreuze hinterlassen. So kann ich leider nicht mehr wissen, wie jeder Platz heißt oder in welcher Straße bei welchem  Gebäude wir uns auf den Fotos befinden. Macht nix, jetzt war erst mal Sightseeing, beim nächsten Durchgang kommt dann Sights-Auswendig-Learning.

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Nach der anstrengenden Sightseeing Tour entschließen wir uns am nächsten Tag etwas am Pool zu entspannen.

Gesagt getan. Nach 20 minütigem Fußmarsch durch irgendwelche Gänge und Stockwerke des Hotels haben wir den Pool Bereich gefunden.

Ich hatte dann doch ein bisschen zu lange gezögert ins Wasser zu gehen und es fing zu regnen an. Markus nahm sein Bad alleine und ich bekam einen Schirm vom Bademeister gebracht.

Da wir für den Abend die Show “Dancing Waters” gebucht hatten, wollte ich mich auf das Wasser in der Show konzentrieren. Markus war noch eine Runde im Whirlpool. Als er von oben und unten gut eingeweicht war, sind wir zurück ins Zimmer gewandert, dann noch ein kleines thailändisches Abendessen und ab in die Show.

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Mit der Fähre geht’s zurück nach Shenzhen…

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Mittlerweile bereiten wir uns langsam auf Weihnachten vor. Hier merkt man aber so gut wie nix. Das die Vorweihnachtszeit nicht ganz spurlos an uns “Deutschen in China” vorüber schreitet, versuche ich momentan eine Weihnachtsfeier mit Wichteln für unsere Damen hier zu organisieren. Der für den Bereich zuständige Manager vom Hotel, das ich dafür ausgesucht habe, hat sogar mit seinem Team schon geprobt, eine Weihnachtsente zuzubereiten. Die können ja sonst nur Peking-Ente und diese Art ist eher weniger weihnachtlich. Mal sehen wie’s wird…

Dies dann eventuell beim nächsten Mal, da ich schon wieder auf dem Sprung bin zum Mittagessen. Zur Erinnerung: Desperate Housewives Lunch (DHL)

PLM Mädels II

Donnerstag, 3. November 2011

Ma Ma Hu Hu (Pferd Pferd Tiger Tiger)

soll heißen: “…ich weis auch nicht so recht! …schau’n mir mal…”

Dies als Einleitung zur momentanen Situation hier bei den Stangs in Shenzhen. Alles läuft bisher mal gut, mal weniger schlecht.

Jetzt geht’s aber am Wochenende erst mal auf nach Macao.

Für ein langes Wochenende wollen wir uns mal die Spieler- (Andrea) und historische Stadt (Markus) anschauen.

Morgen geht es los per Fähre vom Hafen in Shekou Richtung Macao. Die Überfahrt soll ca. 1 Stunde dauern. Mal sehen wie es klappt.

Zuvor gehe ich demnächst noch los zum freitäglichen Mittagessen-Termin der “Desperate Housewives”.

Da bekommen wir Frauen, dann neben einer regelmäßigen Mahlzeit auch noch unsere 3000 Wörter pro Tag alle auf einmal los.

So hat auch dieser Tag was Gutes, besonders für die jeweiligen Ehemänner .

PLM Mädels

Was gibt es sonst noch Neues. Einen Haufen, aber keine Zeit zum aufschreiben Zwinkerndes Smiley.

Bin ja nicht mehr im Büro zum arbeiten, sondern Privatier.

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Letzte Woche wurde uns bereits das Telefon abgeschaltet, da die Rechnung nicht bezahlt wurde. Auf unserem chinesischen Bankkonto war kein Geld zur Abbuchung zur Verfügung. Eine Geldüberweisung, die ich Mitte August von Deutschland aus mit Hilfe eines allmächtigen Formulars und einer überforderten Bankangestellten eingetütet hatte, hat nicht geklappt.” Malesh! (arabisch: “Macht nix…” Was das auf chinesisch heißt haben wir noch nicht gelernt. Bisher kann ich nur:  Wo shi bu shi zhongguo ren? – Bin ich ein Chinese?)

Ja, das Training für die chinesische Sprache haben wir mittlerweile auch begonnen. Die Gerüchte, das chinesisch lernen schwer sein soll, kann ich so nicht ganz bestätigen. Wörter und Grammatik, eher easy. Allerdings fehlt uns anscheinend für die Aussprache ein spezielles Gen. So wie den Chinesen das Gen zur Verdauung von Laktose fehlt, und sie deshalb beim Verzehr vom Milchprodukten sich mit Blähungen plagen müssen. Wir lernen jedoch weiter…Nach einigen praktischen Übungen, kann man z.B. 5x ein Fleisch ohne Knochen bestellen (wollen) und dann lieber vegetarisch nehmen, denn während der Bestell-Verhandlungen ist man verhungert, da die Aussprache z.B. des Wortes “Knochen” (gotou) oder “Fleisch” (rou) nicht hinhaut. Na, …Übung macht den Meister – die Hoffnung stirbt zum Schluss.

Dafür hat Markus bereits seinen Friseur gefunden. Ich hoffe beim nächsten Mal kann er alleine dort hin gehen, ohne das ich ihn retten muss. Nachdem er seinen Zettel mit den Schriftzeichen: “Gleiche Frisur, nur kürzen – aber nicht zu kurz…”, abgegeben hatte, war er noch guter Dinge. Alles ganz bequem Massage, Haarwäsche im Liegen, …Als ich Markus jedoch nach einiger Zeit abholen wollte, saß er wie ein begossener Pudel vor dem Spiegel, der kleine Friseur schon beim Finsh, - und Markus sah aus wie Mickey Mouse II Ninja. Er sah  mich kommen und meinte mit leiser Stimme : “Du wolltest doch schon immer, das ich mal was Neues ausprobiere.” Da bin ich noch im rechten Moment gekommen, denn so unglücklich sollte der Friseurbesuch nicht enden. Letztendlich, - und nach komplettem Umstyling verließen Piggeldy und Frederik zufrieden den Salon. Markus ging sehr gut aussehend nach Hause.

Des weiteren haben wir schon einmal einen Golfschläger benutzt (auf der Driving Range), der Reiskocher ist der absolute Knaller - und kommt auf alle Fälle mit nach Deutschland-, und unser Briefkasten ist auch schon in Betrieb genommen. Als erstes, als ich unser Postfach/Briefkasten aktivieren ließ, war schon eine Rechnung drin. Der “Briefkasten” befindet sich im Untergeschoss. Es sind mindestens 192 Fächer verteilt auf 3 Wände. Sobald ich unsere Code-(Residence-)Karte an ein Mischpult mit Tastatur halte, springt automatisch die Klappe auf . Mittlerweile ist auch schon Post aus Deutschland hier angekommen und das nur innerhalb 10 Tagen!  Weiter so…Daumen hoch

Montag, 10. Oktober 2011

Ein Sack Reis in China

Langsam schleicht sich ein Alltag bei uns hier im Appartement in Shenzhen ein. Die Waschmaschine läuft und singt Strebersmiley regelmäßig, und es gibt einen Einkaufstag für den immer größer werdenden Kreis der aufgefundenen Lebensmittel.

Nachdem bei uns bisher Brot, Fleisch, Fisch und Nudeln zuhause auf dem Speiseplan standen, sollte es doch endlich auch mal Reis geben. Nirgendwo hatte ich bisher in sämtlichen Regalen von riesigen Supermärkten, -bei denen man immer nach dem Ausgang fragen muss- Reis entdeckt. Letzte Woche allerdings wurde ich beim Wallmart fündig. Sicher bin ich schon Tausend mal daran vorbeigelaufen, hatte aber nicht registriert, das dies Reis sein sollte. Jetzt wo ich alles so anschaute, hätte man auf Streusalz tippen können. Wobei es in Shenzhen noch keinen Schnee gegeben hat…Frierend

Jedenfalls kann ich speichern, dass  hier kein Einkauf von Reis läuft unter einem Sack von mindestens 10kg. Das sind die kleinsten.  Die muss man ja erst einmal sehen - und als solche identifizieren. Dann kommt die Überlegung, ob die 20-, 30-, oder 50kg-Variante die individuell bevorzugte Reismenge ist. Fürs Erste habe ich mich für eine Schaufel aus dem Silo entschieden, um ein kleines Säckchen als gejagte Beute mit nach Hause bringen zu können.

Ich hatte eine gute Sorte gewählt. Der Reis schmeckte lecker. Gar nicht so klebrig wie erwartet. Wahrscheinlich, weil der Teil vom Reis, der klebte, im Topf angebacken war.

Die nächste Aktion ist schon geplant. Dies wird der Kauf eines Reiskochers sein. Ein weiterer Schritt zur Integration in die chinesische Welt der Ernährung.

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Dienstag, 4. Oktober 2011

Dienstreise nach Beijing (inklusive “Great Wall”)

Am 21. Sept. mussten wir für Formalitäten nach Peking. Eigentlich war uns das gar nicht recht, da wir uns in Shenzhen erst einmal einrichten und einleben wollten. Im Nachhinein war es aber ein schöner Ausflug. Da auch ein Wochenende dabei war, haben wir uns auch die Sehenswürdigkeiten anschauen können (Hard Rock Cafe Cooles Smiley, Paulaner Biergarten Bierkrug, Indische, Thailändische und Japanische Restaurants Schüssel).

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Samstags ging es in die verbotene Stadt. Der Taxifahrer hat uns am Ausgang abgesetzt. Wir mussten die “Stadt” umrunden, um zum Eingang zu gelangen. Nachdem wir dort die ganzen Fremdenführer abgewimmelt hatten, waren wir drin (und von der Riesen-Größe überwältigt). Außer uns waren noch 100 chinesische Reisegruppen mit unterschiedlichsten Schildkappen (farblich nach Gruppe zu unterscheiden) da. Wenn man sich allerdings rechts oder links gehalten hat, war noch genug Platz. Wir waren danach fix und fertig. Es war heiß, staubig und trocken.

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P1010160 P1010192  P1010214 P9250764  Für Sonntag war die Große Mauer eingeplant. Mit Kollegen sind wir mit 2 Taxis fast 2 Stunden zu einem touristisch nicht überlaufenen Mauerteil gefahren. Selbst dort gibt es eine Seilbahn. In 2 Kleingruppen haben wir die Mauer erklommen. Ein gewaltiges Bauwerk der Menschheit. Sehr beeindruckend Erstauntes Smiley.   

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Der Rückflug am 29. Sept. nach Shenzhen war verspätet und holprig, da über die Küste ein Wirbelsturm zog.