soll heißen: “…ich weis auch nicht so recht! …schau’n mir mal…”
Dies als Einleitung zur momentanen Situation hier bei den Stangs in Shenzhen. Alles läuft bisher mal gut, mal weniger schlecht.
Jetzt geht’s aber am Wochenende erst mal auf nach Macao.
Für ein langes Wochenende wollen wir uns mal die Spieler- (Andrea) und historische Stadt (Markus) anschauen.
Morgen geht es los per Fähre vom Hafen in Shekou Richtung Macao. Die Überfahrt soll ca. 1 Stunde dauern. Mal sehen wie es klappt.
Zuvor gehe ich demnächst noch los zum freitäglichen Mittagessen-Termin der “Desperate Housewives”.
Da bekommen wir Frauen, dann neben einer regelmäßigen Mahlzeit auch noch unsere 3000 Wörter pro Tag alle auf einmal los.
So hat auch dieser Tag was Gutes, besonders für die jeweiligen Ehemänner .
Was gibt es sonst noch Neues. Einen Haufen, aber keine Zeit zum aufschreiben .
Bin ja nicht mehr im Büro zum arbeiten, sondern Privatier.
Letzte Woche wurde uns bereits das Telefon abgeschaltet, da die Rechnung nicht bezahlt wurde. Auf unserem chinesischen Bankkonto war kein Geld zur Abbuchung zur Verfügung. Eine Geldüberweisung, die ich Mitte August von Deutschland aus mit Hilfe eines allmächtigen Formulars und einer überforderten Bankangestellten eingetütet hatte, hat nicht geklappt.” Malesh! (arabisch: “Macht nix…” Was das auf chinesisch heißt haben wir noch nicht gelernt. Bisher kann ich nur: Wo shi bu shi zhongguo ren? – Bin ich ein Chinese?)
Ja, das Training für die chinesische Sprache haben wir mittlerweile auch begonnen. Die Gerüchte, das chinesisch lernen schwer sein soll, kann ich so nicht ganz bestätigen. Wörter und Grammatik, eher easy. Allerdings fehlt uns anscheinend für die Aussprache ein spezielles Gen. So wie den Chinesen das Gen zur Verdauung von Laktose fehlt, und sie deshalb beim Verzehr vom Milchprodukten sich mit Blähungen plagen müssen. Wir lernen jedoch weiter…Nach einigen praktischen Übungen, kann man z.B. 5x ein Fleisch ohne Knochen bestellen (wollen) und dann lieber vegetarisch nehmen, denn während der Bestell-Verhandlungen ist man verhungert, da die Aussprache z.B. des Wortes “Knochen” (gotou) oder “Fleisch” (rou) nicht hinhaut. Na, …Übung macht den Meister – die Hoffnung stirbt zum Schluss.
Dafür hat Markus bereits seinen Friseur gefunden. Ich hoffe beim nächsten Mal kann er alleine dort hin gehen, ohne das ich ihn retten muss. Nachdem er seinen Zettel mit den Schriftzeichen: “Gleiche Frisur, nur kürzen – aber nicht zu kurz…”, abgegeben hatte, war er noch guter Dinge. Alles ganz bequem Massage, Haarwäsche im Liegen, …Als ich Markus jedoch nach einiger Zeit abholen wollte, saß er wie ein begossener Pudel vor dem Spiegel, der kleine Friseur schon beim Finsh, - und Markus sah aus wie Mickey Mouse II . Er sah mich kommen und meinte mit leiser Stimme : “Du wolltest doch schon immer, das ich mal was Neues ausprobiere.” Da bin ich noch im rechten Moment gekommen, denn so unglücklich sollte der Friseurbesuch nicht enden. Letztendlich, - und nach komplettem Umstyling verließen Piggeldy und Frederik zufrieden den Salon. Markus ging sehr gut aussehend nach Hause.
Des weiteren haben wir schon einmal einen Golfschläger benutzt (auf der Driving Range), der Reiskocher ist der absolute Knaller - und kommt auf alle Fälle mit nach Deutschland-, und unser Briefkasten ist auch schon in Betrieb genommen. Als erstes, als ich unser Postfach/Briefkasten aktivieren ließ, war schon eine Rechnung drin. Der “Briefkasten” befindet sich im Untergeschoss. Es sind mindestens 192 Fächer verteilt auf 3 Wände. Sobald ich unsere Code-(Residence-)Karte an ein Mischpult mit Tastatur halte, springt automatisch die Klappe auf . Mittlerweile ist auch schon Post aus Deutschland hier angekommen und das nur innerhalb 10 Tagen! Weiter so…
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