Montag, 10. Oktober 2011

Ein Sack Reis in China

Langsam schleicht sich ein Alltag bei uns hier im Appartement in Shenzhen ein. Die Waschmaschine läuft und singt Strebersmiley regelmäßig, und es gibt einen Einkaufstag für den immer größer werdenden Kreis der aufgefundenen Lebensmittel.

Nachdem bei uns bisher Brot, Fleisch, Fisch und Nudeln zuhause auf dem Speiseplan standen, sollte es doch endlich auch mal Reis geben. Nirgendwo hatte ich bisher in sämtlichen Regalen von riesigen Supermärkten, -bei denen man immer nach dem Ausgang fragen muss- Reis entdeckt. Letzte Woche allerdings wurde ich beim Wallmart fündig. Sicher bin ich schon Tausend mal daran vorbeigelaufen, hatte aber nicht registriert, das dies Reis sein sollte. Jetzt wo ich alles so anschaute, hätte man auf Streusalz tippen können. Wobei es in Shenzhen noch keinen Schnee gegeben hat…Frierend

Jedenfalls kann ich speichern, dass  hier kein Einkauf von Reis läuft unter einem Sack von mindestens 10kg. Das sind die kleinsten.  Die muss man ja erst einmal sehen - und als solche identifizieren. Dann kommt die Überlegung, ob die 20-, 30-, oder 50kg-Variante die individuell bevorzugte Reismenge ist. Fürs Erste habe ich mich für eine Schaufel aus dem Silo entschieden, um ein kleines Säckchen als gejagte Beute mit nach Hause bringen zu können.

Ich hatte eine gute Sorte gewählt. Der Reis schmeckte lecker. Gar nicht so klebrig wie erwartet. Wahrscheinlich, weil der Teil vom Reis, der klebte, im Topf angebacken war.

Die nächste Aktion ist schon geplant. Dies wird der Kauf eines Reiskochers sein. Ein weiterer Schritt zur Integration in die chinesische Welt der Ernährung.

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Dienstag, 4. Oktober 2011

Dienstreise nach Beijing (inklusive “Great Wall”)

Am 21. Sept. mussten wir für Formalitäten nach Peking. Eigentlich war uns das gar nicht recht, da wir uns in Shenzhen erst einmal einrichten und einleben wollten. Im Nachhinein war es aber ein schöner Ausflug. Da auch ein Wochenende dabei war, haben wir uns auch die Sehenswürdigkeiten anschauen können (Hard Rock Cafe Cooles Smiley, Paulaner Biergarten Bierkrug, Indische, Thailändische und Japanische Restaurants Schüssel).

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Samstags ging es in die verbotene Stadt. Der Taxifahrer hat uns am Ausgang abgesetzt. Wir mussten die “Stadt” umrunden, um zum Eingang zu gelangen. Nachdem wir dort die ganzen Fremdenführer abgewimmelt hatten, waren wir drin (und von der Riesen-Größe überwältigt). Außer uns waren noch 100 chinesische Reisegruppen mit unterschiedlichsten Schildkappen (farblich nach Gruppe zu unterscheiden) da. Wenn man sich allerdings rechts oder links gehalten hat, war noch genug Platz. Wir waren danach fix und fertig. Es war heiß, staubig und trocken.

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P1010160 P1010192  P1010214 P9250764  Für Sonntag war die Große Mauer eingeplant. Mit Kollegen sind wir mit 2 Taxis fast 2 Stunden zu einem touristisch nicht überlaufenen Mauerteil gefahren. Selbst dort gibt es eine Seilbahn. In 2 Kleingruppen haben wir die Mauer erklommen. Ein gewaltiges Bauwerk der Menschheit. Sehr beeindruckend Erstauntes Smiley.   

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Der Rückflug am 29. Sept. nach Shenzhen war verspätet und holprig, da über die Küste ein Wirbelsturm zog.